SEN | Campus Sensengasse
Wien, 2010
Basis des Projekts war die Auslobung der Wohnbebauung einer Teilfläche des Gesamtareals Campus Sensengasse unter vorgegebenen Rahmenbedingungen.
Diese sind die folgende:
- Verbindung von universitärer Nutzung und Wohnnutzung
- Wirtschaftliche Realisierbarkeit im Hinblick auf Wohnbauförderung
- Integration eines Fitnesscenters
- Optimale Situierung der Baukörper in Bezug auf möglichst geringe Lärmimmissionen
- Sorgsamer Umgang mit den vorhandenen Grünraumflächen sowie dem existierenden Baumbestand
- Findung innovativer Konzepte zur Begrünung der Gebäude selbst
- Schaffung einer Verbindung zum Arne Carlsson Park
Die entstandenen Baukörper entlang der Sensengasse bestehen aus dem Universitätsgebäude mit einem zentralen Erschließungskern, dem mittleren Baukörper mit Büronutzung im Erd- und Untergeschoß sowie dem Wohnbauteil in den Obergeschoßen und einem Kopfbaukörper, der durch seine plastische Ausformulierung und offene, zweigeschoßige Erdgeschoßzone eine Torfunktion in die Park- und Sportlandschaft darstellt
Die Anordnung, Gliederung und Konzeption dieser Baukörper erzeugt einerseits eine entsprechend große Vielfalt und Kombinatorik an Wohnungstypen mit unterschiedlichstem Frei- und Grünflächenangebot wie Etagen-, Dach- und Fassadengärten, andererseits ein Optimum an besonnten Fassadenflächen. Die Baumkronen entlang der Sensengasse sind für viele Wohnungen “zum Greifen nah” und bilden gleichzeitig für diese einen Staub- und Lärmschutz.
- MitarbeiterARGE mit ROOM8 architects, Stefan Fussenegger, Friedrich Hähle, Martin Mostböck, Sandy Panek, Stefan Pfefferle, Ines Standhartinger, Mark Steinmetz
- Bebaute Fläche3.050 m²
- Nutzfläche18.000 m²
- Wettbewerb1. Platz
- FotosLisa Rastl








